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Die Entscheidung der Berliner Sparkasse, die Ausgabe von Schecks für das gesamte Privatkundengeschäft einzustellen und die Barauszahlungen von Betreuungskonten an dann nur noch 20 Standorten zu ermöglichen, hat berlinweit für Aufruhr im gesamten Betreuungswesen gesorgt. Die Berufsverbände, einige Betreuungsvereine, sogar die Bezirksämter, aber auch viele einzelne Berufsbetreuer haben sich intervenierend an die Berliner Sparkasse gewandt. Am 14.09.2017 fand auf Einladung der Berliner Sparkasse ein persönlicher Gedankenaustausch mit Berufsbetreuern statt, an dem auch der Berufsverband freier Berufsbetreuer e.V. teilnahm.

Erfreulich ist die Offenheit der Berliner Sparkasse, sich mit den besonderen Belangen betreuter Menschen ernsthaft auseinanderzusetzen und die klare Bereitschaft, andere Möglichkeiten der Bargeldversorgung zu schaffen.

Aktuell werden drei neue technische Umsetzungen diskutiert und deren Machbarkeit geprüft. So könnten auch andere Dienstleister für die flächendeckende Bargeldvesorgung mit einbezogen werden.

An den firmenpolitischen Entscheidungen der Berliner Sparkasse werden auch die gut vernetzten Akteue im Betreuungswesen nichts ändern können, die Schecks werden abgeschafft werden. Zumindest bis eine technische Alternative umgesetzt wurde, können die Berufsbetreuer die Schecks ab Anfang Oktober aber wieder nutzen, um ihre Betreuten mit Bargeld zu versorgen, so die Zusicherung des Verantwortlichen Alexander Feist. Nur die Beschaffung der Schecks wird dann zentral organisiert werden.

Auf eine rechtzeitige Information zur Vorgehensweise freuen wir uns bis Ende September.

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