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Aktive Mitarbeit der Berufsbetreuer(innen) auf Kreis- und Regierungsebene möglich und erwünscht....

Das Bayerische Staatsministerium der Justiz "empfiehlt" seinen nachgeordneten Dienststellen eine

Zusammenarbeit in Betreuungsangelegenheiten
auf örtlicher und überörtlicher Ebene.

(Hinweis: Wenn das Justizministerium eine "Empfehlung" ausspricht, kommt dies einem Befehl gleich, den die nachgeordneten Behörden umsetzen müssen!)

Dreh-und Angelpunkt dieser Überlegungen ist die Bestimmung des Artikel 4 Absatz 3 des Bayerischen Gesetzes zur Ausführung des Betreuungsgesetzes (AGBtG).

Dieser lautet:
Zur Förderung der Zusammenarbeit in Betreuungsangelegenheiten sollen auf örtlicher (in Zuständigkeit der Landkreise und kreisfreien Städte) und auf überörtlicher Ebene (in Zuständigkeit der Regierungen) Arbeitsgemeinschaften eingerichtet werden, in denen die mit der Betreuung Volljähriger befassten Organisationen, Behörden und Gerichte sowie Betreuerinnen und Betreuer vertreten sind.
Diese Bestimmung steht bereits seit dem Jahr 1992 im Gesetz, ist aber den entsprechenden Behörden im Lauf der Zeit "aus den Augen" geraten.

Nun soll sie wieder belebt werden.

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Neues zum Bayer. PsychKHG ("Unterbringungsgesetz")

Der bayerische Landtag wird in Kürze hierzu ein "Eckpunkte-Papier" veröffentlichen, welches die abgegebenen Stellungnahmen der einzelnen Interessierten zusammenfassen und die Meinungen der beteiligten Ministerien wiedergeben wird.

Näheres hierzu können Sie im Internet unter dem Stichwort "Psych-KHG Bayern" finden.
Auch unter dem Stichwort "Bayerische Staatsregierung PschKHG" finden Sie Wissenswertes!

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ein Viertel der bayerischen Gerichtsgutachter hat vom Richter eine Tendenz signalisiert bekommen

Münchner Dissertation: 40 % dieser Gutachter sind von der Justiz wirtschaftlich abhängig

54 von 219 befragten  Medizinern und Psychologen, die regelmäßig Gutachten für bayerische Gerichte erstellen, haben von den Richtern in Einzelfällen oder häufig eine Tendenz signalisiert bekommen.

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