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Länderseite NRW

Hier erhalten Sie aktuelle Informationen über Betreuungsbehörden, Amtsgerichte und regionale Entscheidungen aus dem Land NRW rund um die Betreuung.

Großer Erfolg für die erste Fachtagung der ÜAG NRW

Am 26.04.2016 hat die überörtliche Arbeitsgemeinschaft für das Betreuungswesen in NRW (ÜAG NRW) zu ihrer ersten Fachtagung eingeladen. Unter dem Titel „Rechtliche Betreuung und Vernetzung - Qualität sichern - Zusammenarbeit tut Not“ kamen fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Hotel Franz – einem integrativen Betrieb – in Essen zusammen. Neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreuungsvereine, der örtlichen und überörtlichen Betreuungsbehörden und der Gerichte nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der ehrenamtlichen und der Berufsbetreuer sowie der Betroffenenverbände teil.

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Ambulant betreutes Wohnen darf keine Aufgaben auf Betreuer verlagern

LSG NRW: Rechtliche Betreuung ist nachrangig zur Eingliederungshilfe

Die Praxis des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), behinderten Menschen Leistungen des ambulant betreuten Wohnens (BeWo) zu verweigern, nur weil für sie ein rechtlicher Betreuer bestellt ist, hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen mit einem Grundsatzurteil vom 22.12.2014 (L 20 SO 236/13) beendet. Gegenüber der Tätigkeit von rechtlichen Betreuern seien Sozialhilfeleistungen nicht, wie bisher behauptet, nachrangig, sondern tatsächlich vorrangig. Die Entscheidung hat nicht nur auch für den für Westfalen zuständigen LWL Geltung, sondern für alle Träger der Eingliederungshilfe bundesweit, weil das LSG sich nicht auf regionale Regelungen bezog, sondern nur auf die des Sozialgesetzbuches XII.

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BeWo-Nutzer haben wegen rechtlicher Betreuung nicht weniger Fachleistungsstundenbedarf

LVR scheitert zum wiederholten Mal beim Sozialgericht Aachen

Immer wieder muss das Sozialgericht Aachen behinderten betreuten Menschen im Rheinland beistehen gegen die Verweigerung von Fachleistungsstunden der Eingliederungshilfe im Betreuten Wohnen (BeWo) durch den Landschaftsverband Rheinland. In seiner neuesten Entscheidung vom 10.12.2013 (S 20 SO 199/12) sah sich das SG Aachen wieder veranlasst,

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Anforderungsprofil für beruflich tätige rechtliche Betreuer/innen

Für die in Nordrhein-Westfalen tätigen Arbeitsgemeinschaften örtlicher Betreuungsbehörden (AGöB) ist die Weiterentwicklung des Betreuungsrechtes von 1992, mit dem Ziel die Rechtsstellung psychisch kranker und körperlich, geistig oder seelisch behinderter Menschen zu verbessern, ein großes Anliegen und eine Pflichtaufgabe der Betreuungsbehörden.
Dabei sollen in besonderem Maße die Wünsche und Werte des Betreuten als Ausdruck seiner Selbstbestimmung beachtet werden und sich die Betreuung nicht nach allgemeinen Wertvorstellungen orientieren.

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