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Wer hilft mir, wenn...

Vorwort

Seit 20 Jahren gibt es die Broschüre „Wer hilft mir, wenn...“ Sie wird immer wieder aktuali siert, und die Nachfrage ist unverändert groß. Das verwundert nicht. Denn die Frage, was ge schieht, wenn man selbst nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten zu regeln, ist wichtig und beschäftigt zu Recht viele Menschen. Natür lich hält unsere Rechtsordnung mit dem Betreu ungsrecht ein Instrument auch für diese Fälle bereit. Aber man kann durch eigene Vorsorge sein Schicksal selbst in die Hand nehmen und die Weichen für ein selbstbestimmtes Leben so stellen, dass die eigenen Vorstellungen bestmöglich realisiert werden. Dabei will Ihnen diese Broschüre helfen. Sie zeigt Ihnen, wie Sie mit Hilfe einer Vorsorgevollmacht selbst festlegen können, wer befugt sein soll, für Sie im Rechtsverkehr zu handeln, wenn Sie es selbst nicht mehr können. Sie beschreibt Ihnen auch, wie Sie, ohne eine andere Person zu bevollmächtigten, durch konkrete Festlegungen in einer Betreuungsverfügung Einfluss auf ein eventuelles späteres gerichtli ches Betreuungsverfahren und die Tätigkeit der Betreuerin oder des Betreuers nehmen können. Und schließlich hilft Ihnen die Broschüre auch weiter, wenn Sie überlegen, mit Hilfe einer Patientenverfügung schon vorab Entscheidungen über die medizinische Behandlung am Lebensende zu treffen.
Natürlich können nicht alle Fragen angesprochen werden. Wenn Sie unsicher sind oder wenn sich komplizierte Probleme ergeben, sollten Sie sich an eine Notarin oder einen Notar wenden. Informationen er halten Sie auch bei den Betreuungsbehörden und den Betreuungsvereinen.

Jochen Hartloff Minister der Justiz und für Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz

Hier finden Sie die Broschüre im Download:
Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

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